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Tipps

Professionelle Zahlungserinnerungen: So bekommst du dein Geld ohne Ärger

Unbezahlte Rechnungen belasten deinen Cashflow. Lerne, wie du freundlich aber bestimmt erinnerst.

Markus Wagner · ·10 Min Lesezeit

Unbezahlte Rechnungen sind ärgerlich - aber wie mahnst du, ohne die Geschäftsbeziehung zu belasten?

Der richtige Zeitpunkt

  • 3-5 Tage nach Fälligkeit: Erste freundliche Erinnerung
  • 10-14 Tage: Zweite Erinnerung mit Dringlichkeit
  • Ab 14 Tagen: Übergang zur formellen Mahnung

Formulierung erste Erinnerung

"Bei der Durchsicht unserer Buchhaltung ist uns aufgefallen, dass die Rechnung [Nr.] über [Betrag] noch offen ist. Falls die Zahlung bereits unterwegs ist, betrachten Sie dieses Schreiben als gegenstandslos."

Best Practices

  • Sachlich bleiben: Keine Emotionen
  • Alle Informationen mitliefern: Rechnungsnummer, Betrag, Bankverbindung
  • Frist setzen: Konkretes Datum statt "baldmöglichst"

Automatisierung

Mit Clever Invoice automatisierst du Zahlungserinnerungen: automatischer Versand nach X Tagen, Eskalationsstufen, personalisierte Texte.

Häufige Fragen

Darf ich Mahngebühren verlangen?

Ja, aber erst nach Verzugseintritt. 2-5 € für den ersten Mahnbrief sind üblich.

Wie viele Mahnungen muss ich schicken?

Rechtlich reicht eine nach Verzugseintritt. Praktisch sind 2-3 Stufen üblich.

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